Physics

Der eingefleischte Vegetarier

"Ich sag' es Dir: ein Kerl, der spekuliert,
ist wie ein Tier auf dürrer Heide,
von einem bösen Geist im Kreis herumgeführt,
und rings um liegt schöne, grüne Weide. "

Nach langer lebensbedrohlicher Krankheit reist Goethe 1770 nach Straßburg, um sein Jurastudium abzuschließen. Dort lernt der angehende Rechtsanwalt seine erste große Liebe, die Pfarrerstochter Friederike kennen. Doch 1772 scheitert der frisch verliebte Goethe mit seiner revolutionären Dissertation über die Zehn Gebote, die leichtfertig als Narretei des jungen Goethe abgetan wird.

Mehrmals versucht der junge Jurist eine neue Dissertation einzureichen und promoviert schließlich mit Mühe zum Lizentiaten der Rechte. Der Druck seiner Arbeit "De Legislatoribus" wird ihm jedoch wegen des Verdachts der Ketzerei vorsichtshalber nicht gestattet. In dieser Zeit trifft der übereifrige Student auf den reformierten Pfarrer Johann Caspar Lavater, mit dem er fürderhin über 10 Jahre hartnäckig korrespondiert. 1782 schreibt der freiheitsliebende Protestant Goethe an seinen gutmütigen Freund, der ihn zur Widerlegung des Christentums auffordert:

"Du nennst das Evangelium die göttlichste Wahrheit? Mich würde eine vernehmliche Stimme aus dem Himmel nicht überzeugen, daß das Wasser brennt und das Feuer löscht und ein Weib ohne Mann gebärt und ein Toter aufersteht; vielmehr halte ich dies für Lästerungen gegen den großen Gott und seine Offenbarung in der Natur. In diesem Glauben ist es mir ebenso heftig ernst wie Dir in dem Deinem."

Und schlußendlich gelingt es Goethe über die Entdeckung des Zwischenkieferknochens doch noch das Bindeglied zwischen Mensch und Säugetier nachzuweisen. Eine Theorie, die 100 Jahre zuvor leicht zusammen mit ihrem Autor auf dem Scheiterhaufen hätte enden können. Denn allgemein gilt in der Fachwelt bisher als sicher, daß der Affe sich vom Menschen eben durch den Zwischenkieferknochen unterscheide. Der Dichterfürst ist jedoch fest davon überzeugt, daß der Mensch mit dem Thiere aufs nächste verwandt sei, zumal das bleibende Gebiß des Bananenfressers mit 32 Zähnen mit dem des eingefleischten Vegetariers ansonsten übereinstimmt und will mit seiner Theorie wieder einmal doktorieren. Am Tage der Entdeckung, jenem 27. März 1784 schreibt er voller Freude an Frau von Stein:

"Es ist mir ein köstliches Vergnügen gewesen, ich habe eine anatomische Entdeckung gemacht, die wichtig und schön ist, Du sollst auch Dein Teil dran haben. Sage aber niemand ein Wort."

In einem anderen Brief freut sich der Dichterfürst: "

Ich habe gefunden weder Gold noch Silber, aber was mir unsägliche Freude macht - das Os intermaxillare am Menschen! Ich verglich Menschen und Tierschädel, kam auf die Spur und siehe, da ist es... es ist wie der Schlußstein zum Menschen, fehlt nicht, ist auch da...."

Was war passiert?

Das Universal-Genie hatte einen Widerspruch in der Behauptung gesehen, daß Wiederkäuer einen Zwischenkieferknochen haben sollen, obwohl sie keine oberen Schneidezähne besitzen, währenddessen der Mensch über obere Schneidezähne verfügt, sich aber keines Zwischenkieferknochen rühmen kann?

Da konnte doch etwas nicht stimmen!

Wenn man genau hinsah, konnte man die Nahtstellen des Zwischenkieferknochens, der eingewachsen schien, erkennen.

Das war die Lösung!

Doch der spätere begeisterte Hauptförderer der Dr. Senckenberg Stiftung, die heute das wichtigste Naturkundemuseum in Deutschland besitzt und in direkter Nachbarschaft zur Goethe Universität in Frankfurt liegt, stößt auf Unverständnis bei der Wissenschaftselite, weil er seiner Zeit 200 Jahre vorausdenkt. Die ganze Angelegenheit ist ihm höchst unangenehm, und er hält sie geheim.

Als Goethe eines Tages zufällig am Strand von Venedig den Schädel eines Schafes findet, folgert er richtig, daß dieser sich aus Wirbeln der Wirbelsäule zusammensetzen müsse. Diese Theorie wird später unter dem Namen Goethe-Onkensche Wirbeltheorie bekannt werden. Später läßt sich Professor Blumenbach doch noch überzeugen und entschuldigt sich bei Goethe.

So war es auch wieder einmal Goethe, der die Farbenblindheit beim Menschen als erster entdeckte und sich intensiv mit farbenblinden Menschen beschäftigte:

"Wenn man die Unterhaltung mit ihnen [den Farbblinden] dem Zufall überläßt und sie bloß über vorliegende Gegenstände befragt, so gerät man in die größte Verwirrung und fürchtet wahnsinnig zu werden."

Menschen der Antike kannten offenbar kein Blau, sondern unterschieden lediglich zwischen Rot und Grün. Für Aristotles war der Himmel schwarz und der Regenbogen 3farbig. Das heutige Farbensehen hat sich scheinbar erst vor relativ kurzer Zeit spontan entwickelt. Der für die Farbenblindheit verantwortliche Gendefekt beweist, daß Evolution und Degeneration spontan geschehen. können. Beispielsweise wird bei Blinden spontan der Hörsinn besser und es gibt Blinde, die -wie die Fledermaus- gelernt haben, mit der Zunge zu schnalzen, um sich am Echo zu orientieren. Blinde Kinder erlernen die Echoortung besonders schnell. Die aktive und passive Echoortung im Dunkeln ist übrigens auch bei anderen Säugetieren -wie dem Tenrek oder der Salangane- seit langem bekannt und war evolutionär eine logische Voraussetzung für die Entwicklung des kompliziteren Sehsinns. Aufgrund ihrer geringen Größe verwenden diese zwangsläugig Klicklaute im Ultrachallbereich. Ihre Super-Hirne sind kleiner als ein Daumennagel.

Der spontanen Degeneration eines Wahrnehmungssinns steht also die spontane Evolution eines konkurriernden Sinns entgegen !

Nach Meinung der Darwinisten soll aber prinzipiell nur der Stärkere überleben. Schwache sollen gemäß natürlicher Selektion lieber aussterben. Darwin begründet dies beispielsweise mit Erfolgen bei der Viehzucht, glaubt den Perfektionismus bis ins Unendliche treiben zu können, kann kaum verstehen, warum schwache Menschen überhaupt am Leben gehalten werden und träumt heimlich von der eierlegenden Wollmilchsau.

Schließlich schade die Degeneration der Evolution.

Doch die Degeneration steht der Evolution unerbittlich gegenüber! Denn aus dem Fittest wird schnell ein Loser, wenn sich die Umgebungsbedingungen ändern und statt Survival of the Fittest gilt plötzlich der Grundsatz Survival of the Luckiest oder gar Survival of the best Team Player.

Denn Evolution und Degeneration sind die zwei Seiten einer Gold-Medaille !

Die Darwinsche Evolutionstheorie begründet sich übrigens ursprünglich auf den Eisenbahn-Ingenieur Herbert Spencer, womit die Frage, was Darwin sich bei dem Lehrsatz "Survival of the Fittest!" dachte, endgültig geklärt sein dürfte, nämlich nichts ! Denn es war Spencer, der den Lehrsatz kreierte, nachdem er Darwins Lehrbuch "On the Origin of Species" gelesen, aber nicht richtig verstanden hatte. Nach Spencer -typisch Ingenieur- überleben in seiner Gesellschaft nur die stärksten und intelligentesten Lebewesen, die ihre Gene und Meme an die nächste Generation weitergeben. Anyway, soweit ich weiß, gab Spencer seine Gene und Meme nicht an die nächste Generation weiter und Spencer's "Dream of a perfect Society" blieb bis heute reines Wunschdenken im Turbo-Kapitalismus.

So läßt eine Hungersnot die direkten Nachfahren schrumpfen und früher sterben. Die Information über die Hungersnot bewirkt eine spontane Degeneration. Selbstlose Aufopferung und unbarmherziger Killerinstinkt wohnen -ach- in einer Brust, wobei die Mutterliebe als Ur-Liebesform anzusehen ist. Im französischen St. Omer soll beispielsweise vor vielen Jahren eine junge Mutter einen tollwütigen Schäferhund mit bloßen Händen erwürgt haben, als dieser über ihre beiden Kinder herfiel, obwohl sie sich leicht selbst hätte retten können. Die Frau starb allerdings später selbst an Tollwut.

Im Kampf ums Überleben stehen sich perfekt an ihre Umwelt angepaßte Kreaturen, Raubtier und Beute mit perfekten Waffen und perfekten Schilden einander gegenüber. Fressen und gefressen werden ist hierbei nur eine Frage der Zeit.

Blutiger Wettkampf auf der einen Seite und liebevolle Kooperation halten im Idealfall ein natürliches Gleichgewicht. Die Spezialisierung des Generalisten auf der einen Seite bedingt seine Verkümmerung auf der anderen Seite. Der perfekt ans Meer angepaßte Raubfisch ist auf Land todsichere leichte Beute. Auch der Albatross ist nur scheinbar ein perfekter Segler, der sich beim Landen allzu leicht die Flügel bricht.

Bei unseren Weisheitszähnen -neben dem 8er, kommen gelegentlich auch 9er und sogar 10er vor- handelt es sich übrigens um echte dritte Zähne. Denn sie ersetzen die vorderen Schneidezähne eines Menschen im Alter von ca. 20 Jahren. Wenn sie nicht von selbst ausfallen oder gar ausgeschlagen werden, müssen entweder die Vorderzähne gezogen oder aber die Weisheitszähne aufwendig herausoperiert werden. Einfache Naturvölker bevorzugen gewöhnlich das Ziehen der Schneidezähne. Die für den Operateur lukrative Entfernung der Weisheitszähne nach dem Motto: "Alles raus, was keine Miete bezahlt !" ist -neben der vorsorglichen Entfernung der Gebärmutter- die in Deutschland am häufigste durchgeführte Operation und birgt das nicht zu unterschätzende Risiko einer wochenlangen schmerzhaften Infektion oder gar das einer chronischen Gesichtslähmung. Nach meinen privaten belegbaren Studien stimmt jedoch, daß die Weisheitszähne die Vorderzähne gewöhnlich übereinanderschieben. weil für die Achter schlichtweg zu wenig Platz im Kiefer ist. Anyway, auf der ganzen Welt werden seit jeher die Vorderzähne ausge- bzw. beschlagen, gefeilt, gebohrt, gefüllt, gezogen, gebrückt, gekront, gebleicht, gefärbt, verschraubt, verziert und vergoldet.

Beispielsweise funktioniert die Reinkarnation im Bali-Hinduismus nur mit abgefeilten Zähnen. Ungefeilte obere Schneidezähne gelten in Bali nämlich als tierisch animalisch. Durch das Abschleifen der 6 oberen Schneidezähne möchten sich die balinesische Frau und der balinesische Mann vom niederen Raub-Tier -sozusagen gebißlich- für dieses und das nächste Leben absetzen. Bei der Matatah handelt es sich um eine äußerst schmerzhafte Zahnfeilung, die freilich ohne Betäubung in Form eines Familienfestes durchgeführt wird. Die abgefeilten Zähne stehen für die 6 Laster Habgier, Eifersucht, Zorn, Dummheit, Wolllust und die Unbeherrschtheit. Wer die kostspielige Prozedur, bei der meistens mehrere Familienmitglieder dran glauben müssen, nicht über sich ergehen lassen will, gilt freilich -wie in Deutschland- als zu arm oder zu feige. Nach erfolgreicher Operation gibt's dann mindestens 1 Woche lang flüssig Brot.

Kinder des Stammes der Toposa (Afrika) bekommen hingegen frühzeitig -wie die Kälber ihrer Rinder- die unteren Schneidezähne gezogen, um für die Weisheitszähne Platz zu schaffen. Die vordere Lücke schließt sich mit der Zeit. Werden Kinder jedoch -wie in den USA und Europa üblich- unnatürlich mit der Flasche großgezogen, wird der Kiefer nicht zum Wachstum angeregt und eine traumatische Fehlstellung der Zähne provoziert. Gesunde Zähne müssen beim Jugendlichen schließlich in dem zu kleinen Kiefer gerichtet oder gar gezogen werden.

Fehlt dem Weisheitszahn allerdings der Antagonist kann er weit über die Kauebene hinauswachsen, Kiefergelenkbeschwerden verursachen und gegenüberliegende Backenzähne beschädigen sowie das Mittelohr stören, so daß das Hören beeinträchtigt wird. Insoweit trennt der Weisheitszahn Raubtier von Beute.

Das menschliche Gebiß ist das eines Allesfressers,
also das eines eingefleischten Vegetariers und Überlebungskünstlers.

Da Vögel supergute Augen und Ohren besitzen, konnten sich empfindliche Zähne -die ihnen in der Luft ohnehin wenig nützen- im Laufe der Degeneration zurückentwickeln. Beim vorderzahnlosen Elefant -der 6mal zahnt- hat sich der Eckzahn in Millionen von Jahren evolutionär zum Stoßzahn, der als hochsensibles Mikrofon dient, weiterentwickelt und eigentlich müßte der Stoßzahn "Hörzahn" oder "Sehzahn" heißen. Die langen Stoßzähne, die keinen Zahnschmelzmantel besitzen, ermöglichen ihm über viele Kilometer mit Artgenossen heimlich mit Infraschall zu kommunizieren. Die Schwingungen werden sowohl über die Luft als auch durch das Erdreich transportiert. Laut trompetet wird nur im Falle der Gefahr, damit es jeder hören kann, nach dem Motto:

"Ich bin hier der Chef!"

Mit bis zu 90 Dezibel -also deutlich lauter als wir Menschen- unterhalten sich die Dickhäuter heimlich im für das menschliche Gehör nicht wahrnehmbaren Frequenzbereich von 14-24 Hertz. Vermutlich erzeugen sich Elefanten bei größter Dunkelheit einfach ein Infraschallbild ihrer Umgebung. Die Echo-Peilung funktioniert ähnlich wie bei Walen, wobei der Rüssel als Sender und die Stoßzähne als Empfänger dienen. Der Dickhäuter erkennt freilich die Stimmen seiner Artgenossen, insbesondere die seiner Familie und reagiert entsprechend supersensibel. Wie beim Walroß reibt sich durch den Gebrauch der beiden Stoßzähne der Zahnschmelz mit der Zeit ab und die darunterliegende Zahnschicht exponiert. Diese supersensible Zahnschicht besteht -wie beim menschlichen Zahn- aus Dentin und kommt auch in den Schuppen einiger urtümlicher Fische vor. Der Stoßzahn wird vom Bullen mit äußerster Vorsicht gebraucht und dient ihm möglicherweise als eine Art Wünschelrute, mit der dieser Wasseradern findet. Denn bricht ein Stoßzahn ab, wird die Pulpa und der Nerv freigelegt und der Elefant muß unter großen Zahnschmerzen elendlich sterben, wenn ihm kein Zahnarzt hilft. Durch die fehlenden Vorderzähne verfügt der Elefant über eine breit angelegte Futterluge.

Beim Raubtier hat sich hingegen der Eckzahn zum Reißzahn herausgebildet.
Beim Zubiß schließen sich beim Räuber zum eigenen Schutz reflexartig die Augen.

Alle Zähne sind supersensibel und neurologisch eng mit den Wahrnehmungsorganen verbunden. Beispielsweise brüllt der sibirische Tiger heimlich mit Infra-Schall, um Weibchen anzulocken. Über seine langen Eckzähne nimmt die größte Mieze-Katze der Welt auf seinen nächtlichen Raubzügen Frequenzen von 1 bis 20 Hertz, also praktisch jede unvorsichtige Bewegung potentieller Beute, wahr. Nach erfolgreichem Zubiß stellen die spitzen Eckzähne todsicher fest, ob das Opfer noch lebt. Der Eckzahn ist auch als Augenzahn bekannt. Hat sich unerfreulicherweise der Eckzahn entzündet, ist dies beim Menschen gewöhnlich durch eine Schwellung unter dem Auge erkennbar. By the way, die Funktion der Eckzähne des Säbelzahntigers -die mit hoher Wahrscheinlichkeit gar keine Säbel waren- ist bis heute unter Wissenschaftlern völlig ungeklärt. Denn die Säbelzähne waren viel zu groß und fragil, um mit diesen sein Maul aufreißen und tatsächlich beinhart zubeißen zu können.

Meine Vermutung: Der Säbelzahntiger -der mit dem heutigen Tiger übrigens gar nicht so eng verwandt ist wie es der Name vermuten läßt- war ein Fischjäger und seine langen Säbelzähne waren einfache Infraschall~Angeln. Unspektakulärerweise handelte es sich beim fürchterlichen Säbelzahntiger also vermutlich lediglich um einen vorsichtigen Angelzahntiger -der seine kleinen Zwischen~Mahlzeiten nicht etwa mit seinen großen Fangzähnen, sondern mit seinem Vorderläufen fing- und wie die Dinosaurier zwischenzeitlich leider oder glücklicherweise ausgestorben ist.

Neuste Untersuchungen der Zähne belegen, daß Spinosaurus im Wasser gelebt haben muß. Diese weisen für Flußpferde typische Isotope des Sauerstoffs auf. Der größte bekannte Fleischfresser der Erdgeschichte ernährte sich wahrscheinlich -wie Suchomimus und Baryonyx- von Fisch. Sein Rücken~Segel diente der schwimmenden Riesenechse vielleicht als stabilisierender Kiel. Bereits Marsh vermutete, daß Dinosaurier im Wasser gelebt und gejagt haben. Der Dinosaurier~Pionier machte sich unhöflicherweise über seinen Kollegen Cope lustig, nachdem dieser den Kopf eines Elasmosaurus an dessen Schwanzende montiert hatte, was zu einem unerbittlichen Streit -sogenannte Knochen~Kriege- zwischen den konkurrierenden Wissenschaftlern führte, bei dem auch Dynamit zum Einsatz kam. Cope glaubte zurecht, daß dieser eine Fehler -als Zeichen seiner Inkompetenz- ihm wohl ewig angelastet werden würde.

Beim männlichen Narwal hat sich der Eckzahn zwischenzeitlich zum bis zu 3 Meter langen Spürzahn entwickelt, der als hochempfindliche Multifunktionsantenne dient. Ein besonders schönes Exemplar befindet sich übrigens im Ledermuseum in Offenbach. Selten bilden sich die Stoßzähne beim Weibchen aus und noch seltener beide, obwohl diese grundsätzlich embryoal angelegt sind.Die Fühler messen Temperatur, Druck und Salzgehalt des Wassers und detektieren unsichbare Beute in der Tiefe des Meeres. Die Inuits verwenden die vermeintlichen Stoßzähne übrigens als flexible Stangen für ihre Zelte.

Die magischen Kräfte des Einhorns beruhen auf dem ungewöhnlichen Aufbau des Zahnes, der einem offenen Zahnhals beim Menschen entspricht. Die Oberfläche des Einhorns, das leicht abbricht, sind mit vielen Millionen Nervenkanälen durchzogen. Im Mittelalter waren Einhörner, die zu Szeptern und Trinkgefäßen verarbeitet wurden, weit wertvoller als Edelsteine. Königin Elisabeth I war der Besitz eines Einhorns sogar mehr als der Bau einer Festung wert. Die schweren Stoßzähne eines Elefantenbullen werden noch heute als weißes Gold gehandelt und bringen auf dem Schwarzmarkt leicht bis zu 100.000 Dollar !#~

Apropos Horn. Hörner dienen Pflanzenfressern seit jeher grundsätzlich als Multifunktionsantennen. Und das war auch schon bei den Dinosaurieren so. Über die gewaltigen gebogenen und vielfach verzweigten Hörner hören die Geweihträger Infraschall. Möglicherweise dienen Hörner auch als empfindliche Wetterfühler und zur Temperaturregulation. Überdies werden Geweihe beim Graben nach Freßbarem zum Schaben und Schaufeln eingesetzt. In schneebedeckten Gebieten sind die Geweihe häufig besonders mächtig. Nur in absoluter Not werden die fragilen Hörner eines Hirschgeweihs auch zum Kampf mißbraucht. Denn ein Geweih bricht leicht in zwei.

Geweihe bestehen aus Knochensubstanz, Gehörne aus Horn . Ein Geweih wird jedes Jahr abgeworfen und wird Jahr für Jahr mit mehr Verzweigungen mächtiger. Hörner hingen werden nicht abgeworfen, sondern wachsen ein ganzes Leben lang. Hörner sind einfach und extrem stabil aufgebaut und haben keine komplizierte Geweihstruktur. Im Gegensatz zum Geweih sind Hörner äußerst wirkungsvolle Stich~Waffen, ohne komplizierte Funktionalität.

Credit to Malene Thyssen

Für die Echopeilung im Wasser -sogenanntes Sonar- verwenden Zahnwale -wie beispielsweise der Spinner- Klicklaute, die im Nasenraum erzeugt werden. über das Melon - ein Wulst aus Fettgewebe an der Stirn des Delphins - bündelt der Zahnwal den ultralauten Schall, der Fische buchstäblich schockt. Das Echo empfängt der Zahnwal über die Zähne seines Unterkiefers, die wiederum mit dem Mittelohr verbunden sind. Dieser Bereich enthält die gleiche Art Fett wie das Melon des Zahnwals.Beim Menschen bringt Infra-Schall die inneren Organe zum Vibrieren und erzeugt Unwohlsein bis hin zur blinden Panik. Im Gegensatz zu Infra-Schall, schwächt sich Ultra-Schall allerdings schnell ab und ist für den professionellen Räuber nur auf wenige Meter wirksam einsetzbar.

Das hochentwickelte Gehör von Säugetieren besteht im Gegensatz zum reaktionären Reptil überdies aus 3 Komponenten, nämlich

1. dem Außenohr,
2. dem Mittelohr und
3. dem supersensiblen Innenohr.

Bei dem Außenohr handelt es sich um einen schallauffangenden beweglichen Trichter -der sogenannten Ohrmuschel-, die bei manchen Tieren zur Lokalisierung der Schall-Quelle um bis zu 180 ° gedreht werden kann, wobei dem Tragus eine ähnliche Funktion wie dem Augenlied zukommt. Die Echopeilung von Flerdermäusen kann es in punkto Genauigkeit mit dem Sehsinn des Menschen leicht aufnehmen. Die Behauptung -gemäß Evolutionstheorie sei der Sehsinn von Fledermäusen wie etwa beim Amazonasdelphin degeneriert- ist inzwischen durch Versuche widerlegt. Beim Amazonasdelphin sind die Augen -die dem Fischräuber im Schlammwasser ohnehin wenig nützen- nur noch rudimentär vorhanden. Dafür hat der 2-3m lange rosafarbende Flußdelphin die Echopeilung durch bewegliche Halswirbel, eine mit Borsten behaarte Schnauze und extra-große Backenzähne perfektioniert. Und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit spielen die Eckzähne der Fledermaus bei der Echo-Peilung eine wichtige Rolle...

Für das Hörvermögen des Säugetiers ist das Mittelohr übrigens besonders wichtig. Während der Schall beim Säugetier über drei Mittelohrknochen übertragen wird, um das ganze Schallspektrum im Bereich von 20 bis zu 80.000 Hz penibel abzudecken, verfügen Reptilien über nur einen Mittelknochen, was ihre prinzipielle Taubheit im Hochfrequenzbereich erklärt.

Ursprünglich dienten die drei kleinen Gehörknochen des Mittelohrs zur Stabilisierung des Kiefers und haben sich erst im Verlauf der Evolution beim Säugetier vom Unterkiefer getrennt. Über das Trommelfell -eine aus Haut bestehende Membram- wird der Schall vom Außenohr ins Innenenohr übertragen und verstärkt. Im Bereich von 1 bis 3 kHz funktioniert die Schallübertragung beim Menschen übrigens am besten. Im Innenohr wird der Schall über eine lymphartige Flüssigkeit in Nervenimpulse umgesetzt und impliziert eine geniale Weiterentwicklung des Seitenlinienorgans der Fische. Im Prinzip hat die Schwimmblase eine ähnliche Funktion wie das Trommelfell.

Die mysteriöse Massenstrandung von Walen in den letzten Jahren korreliert zeitlich auffällig oft mit Experimenten von Kriegsschiffen der US-Navy. Diese sollen mittels Sonar im Nieder- und Hochfrequenzbereich eigentlich testweise U-Boote aufspüren. Für die Wale ist der Lärm aber gemeinhin so unerträglich, daß diese den Frei-Tod vorziehen (sogenannter Kollateralschaden).

Die sogenannte Seitenlinie des Haifisch, die ihn zum perfekten Taucher macht, ist mit winzigen Zähnchen, die auf Druckwellen supersensibel reagieren, förmlich überzogen. Bereits 1927 konnte Professor William Beebe beweisen, daß Haie von Infra-Schallwellen magisch angezogen werden. Durch einen zappelnden Fisch lassen sich Haie in einer Entfernung von 500 Metern in ca. 30 Sekunden anlocken. Erstaunlicherweise rücken die Haie aber wieder ab, wenn der Fisch zu zappeln aufhört. In einem Experiment ließ ein Forscher die Haie solange von einem Infra-Schall-Lautsprecher zum anderen schwimmen, bis einem der Haie die Sache zu bunt wurde und in den Lautsprecher biß, womit das Experiment erfolgreich beendet war. By the way, besonders beliebt bei Haien ist freilich Highway to Hell von AC/DC

Die lange Schnauze des Langnasen-Sägehais -mit der er seine allzu scheue Beute leicht aufspüren kann- ist bekanntermaßen mit vielen kleinen Zähnen und ggf. sogar mit Barteln besetzt. Zähne und Zunge befinden sich bei diesen urtümlichen Meeresreptilien sozusagen anschaulicherweise -ähnlich wie beim Narwal- außerhalb des Maules. Beim Sägehai handelt es sich also eigentlich um einen Spürhai, der Hammerhai wäre hingegen als Antennenhai wissenschaftlicher beschrieben. Nomen ist ja bekanntlich Omen.

Selbst Krokodile -deren vordere Schneidezähne sich sogar alle 2 Jahre automatisch erneuern- befördern ihre Jungen sicherheitshalber im Maul, ohne daß die kleinen Beißer gewöhnlich dabei zu Schaden kommen. Das Maul des Mutterkrokodils ist für ihre leiblichen Kinder der absolut sicherste Platz. Aufgrund seiner enormen Größe hat wohl auch T-Rex bereits mit Infra-Schall kommuniziert.

Die Nachfahren der Archosaurier sind perfekte Nachtjäger. Erst im Mai 2002 wurde bei Krokodilen über ein neues Sinnesorgan, das über zahlreiche Druckrezeptoren am Unterkiefer funktioniert, berichtet. Dieses Sinnesorgan ermöglicht dem gefährlichen Kaltblüter bei absoluter Dunkelheit geringste Wasserwellen zu detektieren und so zielsicher nach Beute zu schnappen. Diese hochsensiblen Druckfühler sind offenbar seit 200 Millionen Jahren nur bei amphibisch lebenden Krokodilen vorhanden.

Credit to Malene Thyssen

Archosaurier, die die Vorfahren der Krokodile waren, haben übrigens eins gemeinsam, nämlich zwei zusätzliche Öffnungen in der Schädeldecke zwischen den Augenhöhlen und den Nasenlöchern. Obwohl die Wissenschaft behauptet diese Öffnungen hätten den Kopf nur leichter und damit wendiger gemacht, glaube ich, daß diese Öffnungen, wie die Gruben bei Schlangen, ein zusätzliches hochempfindliches Sinnesorgan -sogenanntes Wärmeauge- beherbergten. Vor kurzem wurde aufgrund von DNA-Untersuchungen, die den Raubsaurieren eine gute Nachtsicht bestätigen, spekuliert, daß Archosaurier wahrscheinlich auch nachts jagten, obwohl man bisher fest davon überzeugt war, daß die Schwergewichte praktisch nur tagaktiv waren.

Schließlich sind Thermorezeptoren nichts Besonderes. Alle Lebewesen besitzen einen empfindlichen Temperatursinn und die Unterscheidung zwischen heiß und kalt ist seit jeher überlebenswichtig. Bei niedrigen Temperaturen werden Schlangen übrigens -wie alle Kaltblüter- bewegungsunfähig, weil der Kreislauf zusammenbricht. Und wahrscheinlich hatten Dinosaurier das gleiche Problem. Die Zähne von Schlangen sind nicht fest mit dem Kiefer verwachsen und wachsen schnell nach, wenn welche beim Zubiß ausreißen. Wie beim Krodil dienen die Zähne -die wie Widerhaken funktionieren- nicht zum Kauen, sondern insbesondere bei Würgeschlangen lediglich zum Festhalten der Beute und als Infraschall-Sensor. Erst wenn die Mahlzeit zu zucken aufhört, kann diese gefahrlos unzerkaut im Ganzen verspeist werden. Zum Hören legt die lebendige Mausefalle ihren Kopf flach auf den Boden. Die Infraschallwellen werden über den Kiefer zum Innenohr geführt.

Selbst Pflanzen können klar zwischen Winter und Sommer unterscheiden und blühen bzw. welken entsprechend. Im Unterschied zu den Pflanzen sind Lebewesen jedoch viel stärker von ihrer Umgebungstemperatur abhängig. Bäume überstehen schadlos nicht nur frostige Winter, sondern auch Waldbrände. Sinkt hingegen die innere Körpertemperatur eines Lebewesens unter 0 °C bilden sich tödliche Eiskristalle, die die Zellen platzen lassen. Ab 45 °C werden lebenswichtige Proteine irreparabel zerstört.

Dinosaurier -wie beispielsweise der Baryonyx- lebten im "seichten" Wasser. Der Gigantismus der schrecklichen Echsen war bei annähernd gleicher Gravitation der Erde nur durch den Auftrieb des Wassers möglich. Dies erklärt auch den aufrechten Gang von T-Rex, der sich bei einem Fall auf Land sämtliche Knochen gebrochen hätte.

Feinste Wasserwellen konnten sie über ihre gewaltigen Zähne, die wie Multifunktionsantennen funktionierten, wahrnehmen und so zielsicher Beute detektieren. An Land lebende Tiere, wie der Säbelzahntiger oder das Mammut, haben für die Wahrnehmung von Infra-Schall weit größere Zähne entwickelt. Damit wäre auch das Rätsel bezüglich der Eckzähne des Heterodontosaurus endlich gelöst. Möglicherweise handelt es sich bei den Hörnern des Horndinosaurier auch um hochsensible Infra-Schall -Multifunktionsantennen.

2007 veröffentlichte eine deutsch-amerikanische Forschergruppe unter Leitung von Dr. Robert Dooling von der Universität Maryland schließlich eine Studie, nach der das Gehör von Dinosauriern für hohe Töne gänzlich unempfindlich war. Das Dino-Trio verglich die Dimensionen der Innenohrstruktur, in der Schall in Nervensignale umgewandelt wird, und kamen aufgrund der enormen Größe der Lagena -das Pendant zur Hörschnecke (Cochlea) der Säugetiere- zum Schluß, daß ein knapp 1,5 Tonnen schwerer Allosaurus fragilis im Frequenzbereich zwischen 400 und 700 Hertz wohl am besten hörte.

Dinosaurier hatten wahrscheinlich -wie Haie- keine bewegliche Zunge und keinen Kehlkopf zur Erzeugung von Infra-Schall, sondern verwendeten zur Erzeugung von Schallwellen ihren Körper und ihren Schwanz. Der lange Schwanz diente im Wasser überdies als Turbo-Antrieb um von Kontinent zu Kontinent zu schwimmen....

Als der Meeresspiegel allerdings durch die Erdexpansion -die durch die früher wesentlich schnellere gemeinsame Erd- und Mond-Rotation um die Sonne- angetrieben wurde- sank und das Klima -ausgelöst durch eine apokalyptische Naturkatastrophe vor etwa 30 bis 60 Millionen Jahren- drastisch kälter wurde, verschwanden die amphibisch lebenden Kaltbüter, die im kalten Meer oder in der heißen Wüste nicht überlebensfähig waren. Die eher an Land lebenden viel kleineren warmblütigen Wasseraffen paßten sich an die relativ trockene Savanne an.

Beispielsweise unterstützt der Bestseller-Autor Dr. Dipl.-Ing. Zillmer die Expansionstheorie von Dr.-Ing. Hilgenberg. In seinen Büchern -die bereits in viele Sprachen übersetzt wurden- beschreibt der versierte Bau-Ingenieur wie Versteinerungen von Dinosaurieren, Getier und Bäumen urplötzlich durch Vulkanausbrüche geschehen konnten und widerspricht damit der gängigen Evolutionstheorie nach Darwin, nach der sich alles über zig Millionen Jahre sehr sehr langsam von alleine entwickelt haben soll.

Dr. Zillmer glaubt vielmehr, daß sich unsere Welt schubweise -angetrieben durch außergewöhnliche Naturkatastrophen in sogenannten Zeit-Impakts- entwickelt hat und Dinosaurier bereits perfekt angepaßte Lebewesen waren, die erst vor kurzem ausgestorben sind. Die kaltblütig operierenden, professionellen farbenblinden Räuber verfügten zum Schutz der eigenen Augen jedenfalls sicherlich bereits über eine Nickhaut, die beim Menschen nur noch rudimentär als Tränendrüse vorhanden ist. Und wenn Krokodile heute töten, dann vergießen sie wie ihre urzeitlichen Vorfahren noch heute Tränen -"Krokodilstränen".

Längst sind noch nicht alle Krokodil-Geheimnisse entdeckt. Erst vor kurzem wurde bekannt, daß Krodilblut weit wirkungsvoller als Penicillin ist und meiner Meinung nach teilen Krokodile dieses Geheimnis mit T-Rex. Das Überlebenselexier heilt selbst schwerste Verwundungen rasch ab und wird mittlerweile sogar als Wunderwaffe gegen das Aids-Virus gehandelt. Anyway, schwer zu glauben ist, daß der Mundgeruch der Krokodilmännchen Krokodilweibchen anturnt.

Viren sind Teil der spontanen Degeneration und klassische Parasiten. Nichts weiter als fehlerhafte degenerierte mutierte Gene. Die Mietnomaden besitzen keinen eigenen Stoffwechsel und gelten deshalb nicht mal als echte Lebewesen, sondern als reine Zellvernichter. Und das beste, Viren können selbst Krebszellen zerstören. Still und heimlich nisten sich Viren in die Ziel~Zelle ein, programmieren den Zellkern um und vermehren sich dort unbemerkt. Übrig bleibt am Ende eine tote geplatzte Zelle und Zellplasma, das nicht mal mehr für den Virus interessant ist. Medikamte gegen Viren gibt es keine, aber Antikörper. Diese werden von den weißen Blutkörperchen gebildet und halten in aller Regel ein Leben lang. Die Theorie erklärt, wie Krebs auf wundersame Weise bei einigen Menschen von selbst verschwinden konnte, nämlich durch die Bildung eines körpereigenen Viruses, der die Krebszellen -ähnlich wie bei einer Autoimmunkrankheit- systemmatisch von innen tötet.

Vielen Dank ans Deutsche Krebsforschungszentrum

Nur wenige Wirbeltiere wie der der Mensch, Meerschweinchen sowie einige Fledertiere sind nicht zur Biosynthese von Ascorbin~ aus Glucuronsäure in der Lage. Ihnen fehlt aufgrund eines höchst bedauerlichen genetischen Defekts das Enzym L-Gulonolactonoxidase. Für diese Lebewesen ist Ascorbinsäure das überlebenswichtige Vitamin C, also existentiell. Für alle anderen Wirbeltiere stellt Ascorbinsäure nur ein Metabolit dar. Lebewesen, die nicht in der Lage sind Ascorbinsäure selbst zu synthetisieren, müssen diese in ausreichender Menge über die Nahrung -Zitrusfrüchte oder Fleisch- aufnehmen. Für die Beschaffung von Vitamn C ist dem eingefleischten Vegetarier jedes Mittel und jede Beute recht. In frisch gelegten Hühnereiern fehlt zwar die Ascorbinsäure, diese wird jedoch ab Brutbeginn hauptsächlich von der Membran des Dottersacks synthetisch hergestellt. Die genetische Mutation bei Trockennasenaffen begann vor zig Millionen Jahren. Diese Lebewesen waren seinerzeits in einer Gegend angesiedelt, die ganzjährig reich an Vitamin-C-haltigen Früchten war. Daher hatte dieser bei anderen Wirbel~Tieren tötliche Defekt keine lebensbedrohlichen Konsequenzen. Auch einige Insekten wie die Wanderheuschrecken können Ascorbinsäure bis heute nicht selbständig herstellen und müssen dieses unbedingt über die Nahrung aufnehmen. Beim Menschen verursachte der genetische Defekt eine in der Natur einzigartige Evolution der Farbwahrnehmung, die den Vitam C Junkie überleben ließ.

Viele Dinosaurier -wie der Ichthyosaurier, Mosasaurier, Plesiosaurier oder große Haie, wohl aber auch Sauropoden,Theropoden und vielleicht sogar Flugsaurier- waren lebendgebärend, wie entsprechende fossile Funde beweisen. Wie bei Walen erblickten ihre Jungen mit dem Schwanz voran die Welt. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, daß bisher keine Dinosaurier-Eier gefunden wurden, die größer als die von den relativ kleinen Oviraptoren sind. Mein Sohn Marvin meint, große Dino-Eier waren einfach nicht stabil. Insofern gibt es eine weltweite Maximalgröße für exportierte Dino-Eier von etwa 30 cm. Da die Dauer der Trächtigkeit proportional zur Größe eines Tieres ist, betrug die Schwangerschaft einer T-Rex Dame wohl mindestens 1 Jahr. Ichthyosaurier -die die absolut größten je bei einem Lebewesen gemessenen Augäpfel besaßen- hörten dank ihrer delphinartigen Schnauze sicher bereits supergut. Ich glaube, sie verfügten sogar schon über ein perfektes Infraschall~Sonar.

PS:
Ich möchte nicht verschweigen, daß ich mit meiner Theorie -wie so mancher Elefantenbulle- derzeit weltweit alleine auf weiter Flur darstehe, da die Wissenschaftselite behauptet, die genannten Tiere würden Infra-Schall über ihre Füße wahrnehmen und gebe folgendes zu bedenken:

1. Zahnwale haben gar keine Füße.
2.
Die Stampfer von Elefanten sind relativ unempfindlich.
3. Eine supersensible neurologische Verbindung der Füße zum Mittelohr konnte bisher nicht nachgewiesen werden.

Weder Haifisch noch Krokodil benötigten Millionen von Jahre Evolution um vom Salzwasserfisch zum Süßwasserfisch bzw. vom Süßwasserkrokodil zum Salzwasserkrokodil zu mutieren. Dank ihrer extrem robusten Haut sind die perfekten Räuber gegen Osmose und Sonnenbrand praktisch unempfindlich und wo es Freshies gibt, gibt es freilich auch Salties. Salties verfügen -wie bereits Geosaurus und Metriorhynchus- über Salzdrüsen auf der Zunge, die den Reptilien das Trinken von Meerwasser ermöglicht. Wahrscheinlich fühlten sich viele Dinosaurier sowohl in Süßwasser als auch in Salzwasser zu Hause. Beispielsweise belegen chemische Analysen der Zähne, daß der Urwal Ambulocetus sowohl in Salz- als auch in Süßwasser jagte und lebte. Für die Bestimmung des Salzgehaltes der Urmeere und Urseen gibt es unbestechliche Zeitzeugen wie den Quastenflosser. Damit sich Urzeitkrebse der Gattung Artemia bilden konnten, mußte das Wasser einen Salzgehalt von mindestens 3% haben. Die hartgesottenen Salinenkrebse lieben es warm bei 25°C, überleben notfalls auch in einer Suppe mit 30% Salzgehalt, sind ovovivipar und beherrschen die Jungferngeburt. Der Salzgehalt bestimmt die elektrische Leitfähigkeit des Wassers und die Eigenschaften seiner Organismen. Salzwasser hat überdies mehr Auftrieb, was großen Dinos das Leben sicher leichter machte, zumal Süßwasser auf der Erde äußerst selten vorkommt und am Rio Negro hält sich seit Jahrhunderten hartnäckig der Glaube, daß ein im Amazonas ertrunkener Mann zu einem Amazonas~Delphin wiedergeboren werden kann. Die Botos kommen gelegentlich abends an Land und verführen junge Mädchen. In der Geburtsurkunde dieser Delphin~Kinder wird deshalb noch heute als Name des Vaters „Boto Cor de Rosa“ angegeben...

Da Ambulocetus keine Ohrmuscheln besaß,
legte der laufende Wal -wie ein Watchdog- zum Hören seinen Unterkiefer auf den Boden.



© 2000 -2020 Ralf Steffler. All Rights Reserved.
 The World of modern Physics

... shows You the World of modern Physics